{"id":975,"date":"2022-03-06T13:57:50","date_gmt":"2022-03-06T12:57:50","guid":{"rendered":"https:\/\/meditation-class.ch\/?page_id=975"},"modified":"2022-03-06T14:07:48","modified_gmt":"2022-03-06T13:07:48","slug":"more-about-meditation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/meditation-class.ch\/?page_id=975","title":{"rendered":"Mehr \u00fcber Meditation"},"content":{"rendered":"<div id=\"themify_builder_content-975\" data-postid=\"975\" class=\"themify_builder_content themify_builder_content-975 themify_builder\">\n    \t<!-- module_row -->\n\t<div   class=\"themify_builder_row module_row clearfix module_row_0 themify_builder_975_row module_row_975-0 tb_h549596\">\n\t    \t    <div class=\"row_inner col_align_top\" >\n\t\t\t<div  class=\"module_column tb-column col-full first tb_975_column module_column_0 module_column_975-0-0 tb_84xe596\" >\n\t    \t    \t        <div class=\"tb-column-inner\">\n\t\t    \t<div  class=\"themify_builder_sub_row module_subrow clearfix sub_row_0-0-0 tb_afz1596\" >\n\t    \t    <div class=\"subrow_inner col_align_top\"   data-basecol=\"1\" data-col_tablet=\"column3-1\" data-col_tablet_landscape=\"column3-1\" data-col_mobile=\"column-full\">\n\t\t\t<div  class=\"sub_column module_column col-full first sub_column_post_975 sub_column_0-0-0-0 tb_awd1596\" > \n\t    \t    \t        <div class=\"tb-column-inner\">\n\t\t    <!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_o33n596    \">\n            <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: 24pt;\"><strong>Um was geht es beim Meditieren?<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\">Ein paar Hintergrund-Informationen zur Vorbereitung:<\/span><\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\n\t        <\/div>\n\t    \t<\/div>\n\t\t    <\/div>\n\t<\/div><!-- \/themify_builder_sub_row -->\n\t\t<div  class=\"themify_builder_sub_row module_subrow clearfix sub_row_0-0-1 tb_3jkc763\">\n\t    \t    <div class=\"subrow_inner col_align_top\" >\n\t\t\t<div  class=\"sub_column module_column col-full first sub_column_post_975 sub_column_0-0-1-0 tb_1ptm763\"> \n\t    \t    \t<\/div>\n\t\t    <\/div>\n\t<\/div><!-- \/themify_builder_sub_row -->\n\t\t        <\/div>\n\t    \t<\/div>\n\t\t    <\/div>\n\t    <!-- \/row_inner -->\n\t<\/div>\n\t<!-- \/module_row -->\n\t\t<!-- module_row -->\n\t<div   class=\"themify_builder_row module_row clearfix repeat-none fullwidth_row_container module_row_1 themify_builder_975_row module_row_975-1 tb_i3f8358\">\n\t    \t    <div class=\"row_inner col_align_middle\"   data-basecol=\"1\" data-col_tablet=\"column4-2\" data-col_tablet_landscape=\"column4-2\">\n\t\t\t<div  class=\"module_column tb-column col-full first tb_975_column module_column_0 module_column_975-1-0 tb_pb0s358\" >\n\t    \t    \t        <div class=\"tb-column-inner\">\n\t\t    <!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_qqoz358    \">\n            <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>1\u00a0 <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Meditation als Weg zur Selbst-Verwirklichung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Immer mehr Leute beginnen heute zu meditieren, und haben zum Teil ganz unterschiedliche Ziele. Die meisten erhoffen sich von der Meditation einen Ausgleich zum Alltags-Stress, etwas Ruhe und Entspannung. Andere meditieren um im Leben noch erfolgreicher zu sein \u2013 etwa im Spitzensport oder auf der Karriereleiter. Wieder andere m\u00f6chten einfach wieder besser schlafen k\u00f6nnen oder gesundheitlich davon profitieren.<\/p>\n<p>Das ist durch Meditation alles m\u00f6glich, aber eigentlich hat Meditation ein viel h\u00f6heres Ziel:<div class=\"more-text\" style=\"display: none\"> In uns hineinzutauchen, unsere innere Welt zu erforschen, unsere Seele zu entdecken und letztlich eins zu werden mit einem g\u00f6ttlichen Bewusstsein, das Zeit und Raum \u00fcbersteigt. Selbstverwirklichung ist das Ziel das uns vorschwebt \u2013 das zu werden, was wir wirklich sind.<\/p>\n<p>Echte Meditation kann man nicht erlernen, sie ist ein Geschenk, eine Gnade, wir k\u00f6nnen daf\u00fcr nur dankbar sein. Was wir machen k\u00f6nnen, ist uns vorzubereiten. Meditations\u00fcbungen sind ein Teil dieser Vorbereitung, die Arbeit an unserer eigenen Pers\u00f6nlichkeit ist ein anderer Teil dieser Vorbereitung. Und zu dieser Arbeit geh\u00f6rt die Gestaltung unseres Lebens in einer Art und Weise, dass es unser inneres Leben erleichtert und h\u00e4ufig erst m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>Was sind die Voraussetzungen, dass man einen solchen Meditationsweg gehen kann? Wichtigste Voraussetzung ist, dass wir bereit sind, dass etwas in uns nach etwas tieferem schreit. Es ist eine innere Flamme, eine unerf\u00fcllte Sehnsucht in unserem Herzen, die uns die Kraft gibt, diesen Weg zu gehen. Das Interesse muss also bereits in uns drin sein, nur zu meditieren, weil es mein Freund oder meine Kollegin macht, reicht nicht.<\/p>\n<p>Eine zweite Voraussetzung ist Geduld. Meditieren lernt man nicht \u00fcber Nacht, und jeder charakterliche Wachstum dauert Jahre. Wirklich meditieren ist ein Lebensweg, auf dem wir \u00fcber die Jahre langsam erbl\u00fchen und uns selber Schritt um Schritt n\u00e4herkommen.<\/p>\n<p>Die dritte Voraussetzung ist: Wir m\u00fcssen jung bleiben, bereit unser Leben zu ver\u00e4ndern, uns neu zu orientieren, bereit auf unsere innere Stimme zu h\u00f6ren, bereit neues zu lernen und altes zu vergessen. Das \u00e4ussere Alter spielt keine Rolle, es ist das innere Alter, das z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Wenn du diese Voraussetzungen erf\u00fcllst, kannst du alles erreichen, was Meditation zu bieten hat.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p><\/div><a href=\"#\" class=\"tb-text-more-link module-text-more tb-more-tag\">More <\/a>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\n<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_u5su358    \">\n            <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>2 <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Selbst-Verwirklichung ist auch Gott-Verwirklichung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es ist ein bisschen komisch, in der heutigen Zeit \u00fcber Gottverwirklichung zu sprechen, wo doch die meisten gar nicht mehr an Gott glauben und Gott im Alltagsleben keine Rolle mehr spielt. Und doch: Gottverwirklichung ist das grosse Versprechen aller echten Meditationswege. Gott ist dabei nicht ein <div class=\"more-text\" style=\"display: none\">alter Mann irgendwo im fernen Himmel, sondern das Bewusstsein, aus dem alles entstanden ist. Dieses Bewusstsein ist \u00fcberall und daher auch in uns drin, es manifestiert sich in jeder Zelle unseres K\u00f6pers. Hier k\u00f6nnen wir es entdecken, es erfahren und uns letztlich mit ihm vereinigen.<\/p>\n<p>Dieses unpers\u00f6nliche Bewusstsein kann aber auch eine pers\u00f6nliche Form annehmen, und f\u00fcr einen spirituellen Meister wird Gott dann zu jemandem, den man auch sehen und mit ihm sprechen kann. Die Form kann sich dem Betrachter anpassen &#8211; sie kann m\u00e4nnlich sein, wie wir es hier im Westen kennen, sie kann aber auch weiblich sein, wie es viele Meister im Osten bevorzugen. Oder die Form kann ein Teilaspekt des g\u00f6ttlichen Bewusstseins darstellen, wie es etwa bei den indischen Gottheiten der Fall ist.<\/p>\n<p>Meditation macht also Gott zur pers\u00f6nlichen Erfahrung. Bevor man diese Erfahrung hat, kann man daran glauben oder nicht, aber man darf sich ihr nicht verschliessen. Es ist wichtig, offen zu sein f\u00fcr alles, was von innen herkommt, egal, was es ist.<\/p>\n<p>Auch unsere Seele ist Teil dieses umfassenden Bewusstseins und genauso eine Realit\u00e4t, auch wenn wir diese noch nicht kennen. Unsere Seele ist der unsterbliche Teil von uns, der Kern unseres tiefsten Selbst. Selbstverwirklichung bedeutet, eins zu werden mit diesem tiefsten Selbst, mit der Seele und damit auch mit Gott. Selbstverwirklichung ist also letztlich dasselbe wie Gottverwirklichung. Es bedeutet sehr viel mehr als nur uns kleines Wesen zu kennen &#8211; es ist die direkte Erfahrung der letzten Wahrheit.<\/p>\n<p>Gottverwirklichung ist ein sehr hohes Ziel \u2013 um es zu erreichen ist ein Leben von siebzig oder achtzig Jahren nicht genug. Es ist der Gipfelpunkt einer menschlichen Entwicklung \u00fcber Tausende von Jahren. Wenn wir meditieren, k\u00f6nnen wir dieses Ziel in diesem Leben erreichen, aber die innere Bereitschaft dazu m\u00fcssen wir uns in fr\u00fcheren Leben erworben haben.<\/p><\/div><a href=\"#\" class=\"tb-text-more-link module-text-more tb-more-tag\">More <\/a>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\n<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_jo8w358    \">\n            <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>3<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Haben wir schon einmal gelebt?<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wir wissen es nicht, aber h\u00f6chstwahrscheinlich schon. Die Frage kommt dann sofort: Aber warum erinnern wir uns nicht daran? Die kurze Antwort ist: weil es keinen Sinn macht. Wenn wir mit der Erinnerung eines 85-j\u00e4hrigen auf die Welt kommen w\u00fcrden, <div class=\"more-text\" style=\"display: none\">w\u00e4re es viel schwieriger, ein neues Leben zu leben \u2013 die Vergangenheit w\u00fcrde uns zu sehr belasten. Wichtig im Leben ist aber, nach vone zu schauen, weiterzugehen, neues auszuprobieren, und das geht am besten, wenn wir das Vergangene vergessen. Das gilt auch f\u00fcr alles Vergangene in diesem Leben.<\/p>\n<p>Es gibt aber trotzdem Tausende von Berichten von Menschen, die sich zur\u00fcckerinnern k\u00f6nnen, f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich im Internet. H\u00e4ufig sind es Menschen, die vorzeitig aus ihrem Leben herausgerissen wurden \u2013 da scheint die R\u00fcckerinnerung einfacher zu sein. Nicht alle dieser Berichte sind authentisch, aber man kann auch schlecht behaupten, alles sei nur erfunden. Spirituelle Meister k\u00f6nnen sich ebenfalls an ihre fr\u00fcheren Leben erinnern und auch die fr\u00fcheren Leben anderer Menschen sehen \u2013 es ist eine F\u00e4higkeit, die man sich im Verlaufe des spirituellen Fortschrittes erwirbt. Auch ist es m\u00f6glich, in der Meditation \u00fcber den Tod hinauszugehen und zu sehen, was nachher passiert.<\/p>\n<p>Die Seele macht in jedem Leben einen gewissen Fortschritt. Nach dem Tod absorbiert die Seele diese Erfahrungen, und nimmt meistens nach 6 bis 8 Jahren eine neue Inkarnation an. Auch wenn es keine bewusste Erinnerung gibt, die Seele speichert alle wichtigen Ereignisse eines Lebens. Unser vergangenes Leben bestimmt unsere jetzigen Lebensumst\u00e4nde mit, und was wir in diesem Leben machen, wird unser n\u00e4chstes Leben beeinflussen. Dieser Kreislauf des Lebens geht so lange weiter, bis jeder Mensch in der fernen Zukunft mal das Ziel der Gottverwirklichung erreicht.<\/p>\n<p>In der ersten menschlichen Inkarnation w\u00e4hlt die Seele ein Geschlecht und beh\u00e4lt es dann bei \u2013 man wechselt das Geschlecht also nicht von einem Leben zum andern. Auch wird ein Mensch nicht als Tier wiedergeboren, wie man manchmal in Geschichten liest \u2013 die Seele entwickelt sich weiter, nicht r\u00fcckw\u00e4rts. Manchmal trifft man Menschen wieder, die man schon einmal gekannt hat oder besucht Orte, wo man schon mal war. Auch ohne zu meditieren sp\u00fcren wir das alle hie und da, nur nehmen wir solche Wahrnehmungen meistens nicht ernst, und so verblassen sie wieder.<\/p>\n<p>F\u00e4higkeiten, die wir uns einmal erworben haben, bleiben im Wesen bestehen. Wunderkinder, die mit 6 Jahren fast perfekt Klavier spielen, sitzen nicht zum ersten Mal an einem Klavier, und Talente, die wir ins Leben mitbringen, haben wir nicht nur von unseren Eltern geerbt. So ist es auch beim Meditieren: Wenn wir fr\u00fcher schon mal so was gemacht haben, f\u00e4llt es uns jetzt leichter, wenn wir es das erste Mal versuchen, ist es etwas schwieriger. Aber was wir auf irgendeinem Gebiet einmal erreicht haben, werden wir nicht mehr verlieren.<\/p>\n<p>Wenn wir also ein spirituelles Leben beginnen, gehen wir auf eine Art auf die letzte Runde einer langen Reise \u00fcber viele Leben hinweg. Innere Werte werden wichtiger, \u00e4ussere Errungenschaften weniger, was z\u00e4hlt ist alles, was uns unserem Ziel n\u00e4her bringt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p><\/div><a href=\"#\" class=\"tb-text-more-link module-text-more tb-more-tag\">More <\/a>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\n<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_873q358    \">\n            <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>4<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Der beste Meditationsweg<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Den besten Meditationsweg gibt es nicht. Aber es gibt f\u00fcr jeden einen Weg, der f\u00fcr ihn oder sie der beste ist. Es gibt verstandesbetonte Wege, Wege durch selbstloses Dienen oder Wege, die \u00fcber das \u00a0Herz f\u00fchren. Jeder muss seinen Weg selbst finden, aber das Ziel ist immer dasselbe \u2013 unendlicher Friede, Freude und Gl\u00fcckseligkeit, eingebettet in ein tief erf\u00fclltes Leben.<\/p>\n<p>F\u00fcr die meisten ist der Weg des Herzens der einfachste, schnellste und<div class=\"more-text\" style=\"display: none\"> sicherste Weg. Im Herzen kann man die innere Welt am leichtesten sp\u00fcren, und die notwendige Reinigung des ganzen Wesens findet ebenfalls hier statt. Auf diesem Weg konzentriert man sich beim Meditieren auf das Herz und versucht auch ausserhalb der eigentlichen Meditation, sich vom Herz und nicht vom Verstand leiten zu lassen.<\/p>\n<p>Die Technik ist aber nur ein Aspekt, den es zu ber\u00fccksichtigen gilt, wenn man ernsthaft meditieren will. Genauso wichtig ist ein passendes Umfeld. In unserer Gesellschaft spielt Spiritualit\u00e4t leider noch kaum eine Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit Menschen Kontakt haben, die dasselbe Ziel haben wie wir. Mit ihnen k\u00f6nnen wir uns austauschen, uns gegenseitig inspirieren oder bei Schwierigkeiten einander beistehen. Auch gemeinsame Meditationen sind hilfreich, denn dabei entsteht eine Atmosph\u00e4re, die es jedem Teilnehmer einfacher macht, selber zu meditieren.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich war der wichtigste Punkt, einen geeigneten spirituellen Meister zu finden. Um die Grundlagen des Meditierens zu erlernen, braucht man keinen Meister \u2013 da reichen einfache Anleitungen. Wenn es aber darum geht, subtilere Welten zu erforschen, h\u00f6here Bewusstseinsebenen zu erklimmen, innere Stimmen auseinanderzuhalten, unbekannte Kr\u00e4fte einzuordnen, sind wir alleine ziemlich verloren, da ist die Hilfe eines Meisters fast unerl\u00e4sslich. Der Meister ist nur deshalb ein Meister, weil er den ganzen Weg schon gegangen ist und das ganze Spektrum der inneren Welt kennt. Er leitet jeden Sch\u00fcler auf seinem ganz individuellen Weg ans Ziel. Diese F\u00fchrung ist im Wesentlichen eine innere F\u00fchrung, und sie wirkt nur dann, wenn wir eine pers\u00f6nliche innere Beziehung zu unserem Meister aufgebaut haben. Es kann ein Meister sein, der lebt, aber grosse Meister, die nicht mehr im K\u00f6rper sind, k\u00f6nnen uns genauso helfen. Wir m\u00fcssen uns nur \u00f6ffnen, damit wir ihre Hilfe annehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Was also soll ich also konkret machen, wenn ich mich f\u00fcr diese tiefere Art der Meditation interessiere? Am Anfang geht es darum, die Augen zu \u00f6ffnen und aktiv zu suchen. Eine M\u00f6glichkeit ist, dass du zun\u00e4chst mal einen Meditationskurs besuchst, einen der in deiner Stadt angeboten wird, oder einen <a href=\"Onnline%20Kurs%20Elopage\">Online-Kurs<\/a> wie ich ihn zusammengestellt habe. T\u00e4gliches \u00dcben ist die Grundlage. Suche pers\u00f6nlichen Kontakt zu Leuten, die Meditation lehren oder die einfach nur meditieren. Wenn man als Anf\u00e4nger mit jemandem meditiert, der es schon lange macht, kann man vieles auf eine intuitive Art und Weise lernen. Es braucht oft gar nicht viel Worte \u2013 wichtig ist, was man sp\u00fcrt. Konkrete Meditations\u00fcbungen sind am Anfang n\u00fctzlich, aber mit der Zeit m\u00fcssen wir lernen, intuitiv unsere eigene Art der Meditation finden.<\/p>\n<p>Suche also aktiv, h\u00f6re auf dein Herz und habe ein bisschen Geduld, dann wirst du deinen Weg schon finden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p><\/div><a href=\"#\" class=\"tb-text-more-link module-text-more tb-more-tag\">More <\/a>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\n<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_hyo3359    \">\n            <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>5<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Gefahren beim Meditieren<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Meditieren ist nicht gef\u00e4hrlich, am Anfang sowieso nicht. Das Gef\u00e4hrlichste ist, dass gar nichts geschieht. Meditation ist die nat\u00fcrlichste Sache der Welt, auch wenn ganz neue und unerwartete Erfahrungen kommen &#8211; man<div class=\"more-text\" style=\"display: none\"> braucht keine Angst zu haben. Meditation bedeutet den Eintritt in etwas Weites, und wenn so was Grosses in uns aufgeht, hat man anfangs trotzdem manchmal Angst, denn man weiss ja nicht, wo das alles hinf\u00fchrt. Gef\u00e4hrlich ist diese Weite jedoch nicht.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrlich kann es nur dann werden, wenn uns nicht die Meditation an sich interessiert, sondern wenn wir sie benutzen, um andere Ziele zu erreichen. Vieles ist m\u00f6glich: Gedanken anderer Menschen zu lesen, Heilkr\u00e4fte zu entwickeln, Macht \u00fcber Geld oder andere Menschen zu erlangen, oder auch auf dem Wasser zu schweben oder in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu schauen. Man nennt diese Kr\u00e4fte \u00abokkulte Kr\u00e4fte\u00bb, sie sind in uns allen drin, aber im Normalfall eben verborgen. Da, im Verborgenen, sollten wir sie auch lassen.<\/p>\n<p>Wenn wir in spiritueller Hinsicht bereit sind, kommen diese F\u00e4higkeiten von selbst zum Vorschein. Wenn wir aber nicht bereit sind, ist die Gefahr gross, dass wir diese Kr\u00e4fte missbrauchen, um uns einen Vorteil zu verschaffen oder andere auszun\u00fctzen oder zu bestrafen. Wir haben genug Probleme mit unseren eigenen Gedanken \u2013 warum sollten wir auch noch in andere Gehirne schauen, wo es auch nicht besser aussieht? Wenn wir uns durch Meditation irgendwelche \u00e4ussere Vorteile verschaffen wollen, bauen wir gleichzeitig grosse innere H\u00fcrden auf, und das eigentliche Ziel des Meditierens, Frieden, Freude, Gl\u00fcckseligkeit r\u00fcckt in weite Ferne.<\/p>\n<p>Das ist also die eine Gefahr, dass wir okkulte Kr\u00e4fte suchen, f\u00fcr die wir nicht bereit sind. Die andere Gefahr ist, dass wir Dinge \u00fcbertreiben. Es gibt zum Beispiel Atem\u00fcbungen, die sehr schwierig sind und die man nur unter Anleitung machen sollte. Wenn wir uns ohne \u00dcbung zwingen, nur noch einmal in der Minute zu atmen, kann das zu k\u00f6rperlichen Sch\u00e4den f\u00fchren. Oder wenn ich als Anf\u00e4nger statt f\u00fcnfzehn Minuten gleich 5 Stunden am Tag meditiere, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich eines Tages eingeliefert werde.<\/p>\n<p>Mit etwas Ehrlichkeit und einer Prise gesundem Menschverstand kann also beim Meditieren nichts Negatives geschehen. Im Gegenteil, wir richten uns ganz bewusst auf all die positiven Seiten des Lebens aus, und langsam werden diese positiven Dinge unser Leben ver\u00e4ndern und unser Leben bestimmen.<\/p><\/div><a href=\"#\" class=\"tb-text-more-link module-text-more tb-more-tag\">More <\/a>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\n<!-- module text -->\n<div  class=\"module module-text tb_pii3359    \">\n            <div  class=\"tb_text_wrap\">\n    <p>\u00a0<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>6<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18pt;\"><strong>Probieren geht \u00fcber Studieren<br \/><\/strong><\/span><\/p>\n<p>Wenn du dich angesprochen f\u00fchlst, dann probier es doch einmal. Der hier angebotene Meditationskurs ist eine M\u00f6glichkeit, es gibt auch viele andere Angebote. Letztlich entscheidest du, welchen Weg du gehen willst.<\/p>\n<p>An diesem Kurs machen wir \u00dcbungen, die man am Anfang macht. Wir lernen uns konzentrieren machen uns mit den vier wichtigsten Meditationstechniken bekannt: Visualisationen, Atemtechniken, Mantras und Musik. W\u00e4hrend der Woche sollte dann jeder jeden Tag eine dieser \u00dcbungen zu Hause machen und so praktische Erfahrung sammeln.<\/p>\n<p>Nach dem Kurs hast du alle Werkzeuge die du brauchst &#8211; jetzt musst du es nur noch durchziehen. Das t\u00f6nt einfach, ist aber nicht &#8211; es braucht nicht viel, und wir verlieren die Anfangsinspiration wieder. Und ohne Inspiration kann man nicht meditieren. Wie man diese Inspiration \u00fcber l\u00e4ngere Zeit aufrecht erh\u00e4lt ist ebenfalls ein Thema bei diesem Kurs.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>    <\/div>\n<\/div>\n<!-- \/module text -->\n\t        <\/div>\n\t    \t<\/div>\n\t\t    <\/div>\n\t    <!-- \/row_inner -->\n\t<\/div>\n\t<!-- \/module_row -->\n\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um was geht es beim Meditieren? 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Die meisten erhoffen sich von der Meditation einen Ausgleich zum Alltags-Stress, etwas Ruhe und Entspannung. Andere meditieren um im Leben noch erfolgreicher zu sein \u2013 etwa im Spitzensport oder auf der Karriereleiter. Wieder andere m\u00f6chten einfach wieder besser schlafen k\u00f6nnen oder gesundheitlich davon profitieren.<\/p> <p>Das ist durch Meditation alles m\u00f6glich, aber eigentlich hat Meditation ein viel h\u00f6heres Ziel: In uns hineinzutauchen, unsere innere Welt zu erforschen, unsere Seele zu entdecken und letztlich eins zu werden mit einem g\u00f6ttlichen Bewusstsein, das Zeit und Raum \u00fcbersteigt. Selbstverwirklichung ist das Ziel das uns vorschwebt \u2013 das zu werden, was wir wirklich sind.<\/p> <p>Echte Meditation kann man nicht erlernen, sie ist ein Geschenk, eine Gnade, wir k\u00f6nnen daf\u00fcr nur dankbar sein. Was wir machen k\u00f6nnen, ist uns vorzubereiten. Meditations\u00fcbungen sind ein Teil dieser Vorbereitung, die Arbeit an unserer eigenen Pers\u00f6nlichkeit ist ein anderer Teil dieser Vorbereitung. Und zu dieser Arbeit geh\u00f6rt die Gestaltung unseres Lebens in einer Art und Weise, dass es unser inneres Leben erleichtert und h\u00e4ufig erst m\u00f6glich macht.<\/p> <p>Was sind die Voraussetzungen, dass man einen solchen Meditationsweg gehen kann? Wichtigste Voraussetzung ist, dass wir bereit sind, dass etwas in uns nach etwas tieferem schreit. Es ist eine innere Flamme, eine unerf\u00fcllte Sehnsucht in unserem Herzen, die uns die Kraft gibt, diesen Weg zu gehen. Das Interesse muss also bereits in uns drin sein, nur zu meditieren, weil es mein Freund oder meine Kollegin macht, reicht nicht.<\/p> <p>Eine zweite Voraussetzung ist Geduld. Meditieren lernt man nicht \u00fcber Nacht, und jeder charakterliche Wachstum dauert Jahre. Wirklich meditieren ist ein Lebensweg, auf dem wir \u00fcber die Jahre langsam erbl\u00fchen und uns selber Schritt um Schritt n\u00e4herkommen.<\/p> <p>Die dritte Voraussetzung ist: Wir m\u00fcssen jung bleiben, bereit unser Leben zu ver\u00e4ndern, uns neu zu orientieren, bereit auf unsere innere Stimme zu h\u00f6ren, bereit neues zu lernen und altes zu vergessen. Das \u00e4ussere Alter spielt keine Rolle, es ist das innere Alter, das z\u00e4hlt.<\/p> <p>Wenn du diese Voraussetzungen erf\u00fcllst, kannst du alles erreichen, was Meditation zu bieten hat.<\/p> <p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p> <p><strong>2 <\/strong><\/p> <p><strong>Selbst-Verwirklichung ist auch Gott-Verwirklichung<\/strong><\/p> <p>Es ist ein bisschen komisch, in der heutigen Zeit \u00fcber Gottverwirklichung zu sprechen, wo doch die meisten gar nicht mehr an Gott glauben und Gott im Alltagsleben keine Rolle mehr spielt. Und doch: Gottverwirklichung ist das grosse Versprechen aller echten Meditationswege. Gott ist dabei nicht ein alter Mann irgendwo im fernen Himmel, sondern das Bewusstsein, aus dem alles entstanden ist. Dieses Bewusstsein ist \u00fcberall und daher auch in uns drin, es manifestiert sich in jeder Zelle unseres K\u00f6pers. Hier k\u00f6nnen wir es entdecken, es erfahren und uns letztlich mit ihm vereinigen.<\/p> <p>Dieses unpers\u00f6nliche Bewusstsein kann aber auch eine pers\u00f6nliche Form annehmen, und f\u00fcr einen spirituellen Meister wird Gott dann zu jemandem, den man auch sehen und mit ihm sprechen kann. Die Form kann sich dem Betrachter anpassen - sie kann m\u00e4nnlich sein, wie wir es hier im Westen kennen, sie kann aber auch weiblich sein, wie es viele Meister im Osten bevorzugen. Oder die Form kann ein Teilaspekt des g\u00f6ttlichen Bewusstseins darstellen, wie es etwa bei den indischen Gottheiten der Fall ist.<\/p> <p>Meditation macht also Gott zur pers\u00f6nlichen Erfahrung. Bevor man diese Erfahrung hat, kann man daran glauben oder nicht, aber man darf sich ihr nicht verschliessen. Es ist wichtig, offen zu sein f\u00fcr alles, was von innen herkommt, egal, was es ist.<\/p> <p>Auch unsere Seele ist Teil dieses umfassenden Bewusstseins und genauso eine Realit\u00e4t, auch wenn wir diese noch nicht kennen. Unsere Seele ist der unsterbliche Teil von uns, der Kern unseres tiefsten Selbst. Selbstverwirklichung bedeutet, eins zu werden mit diesem tiefsten Selbst, mit der Seele und damit auch mit Gott. Selbstverwirklichung ist also letztlich dasselbe wie Gottverwirklichung. Es bedeutet sehr viel mehr als nur uns kleines Wesen zu kennen - es ist die direkte Erfahrung der letzten Wahrheit.<\/p> <p>Gottverwirklichung ist ein sehr hohes Ziel \u2013 um es zu erreichen ist ein Leben von siebzig oder achtzig Jahren nicht genug. Es ist der Gipfelpunkt einer menschlichen Entwicklung \u00fcber Tausende von Jahren. Wenn wir meditieren, k\u00f6nnen wir dieses Ziel in diesem Leben erreichen, aber die innere Bereitschaft dazu m\u00fcssen wir uns in fr\u00fcheren Leben erworben haben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p> <p><strong>3<\/strong><\/p> <p><strong>Haben wir schon einmal gelebt?<\/strong><\/p> <p>Wir wissen es nicht, aber h\u00f6chstwahrscheinlich schon. Die Frage kommt dann sofort: Aber warum erinnern wir uns nicht daran? Die kurze Antwort ist: weil es keinen Sinn macht. Wenn wir mit der Erinnerung eines 85-j\u00e4hrigen auf die Welt kommen w\u00fcrden, w\u00e4re es viel schwieriger, ein neues Leben zu leben \u2013 die Vergangenheit w\u00fcrde uns zu sehr belasten. Wichtig im Leben ist aber, nach vone zu schauen, weiterzugehen, neues auszuprobieren, und das geht am besten, wenn wir das Vergangene vergessen. Das gilt auch f\u00fcr alles Vergangene in diesem Leben.<\/p> <p>Es gibt aber trotzdem Tausende von Berichten von Menschen, die sich zur\u00fcckerinnern k\u00f6nnen, f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich im Internet. H\u00e4ufig sind es Menschen, die vorzeitig aus ihrem Leben herausgerissen wurden \u2013 da scheint die R\u00fcckerinnerung einfacher zu sein. Nicht alle dieser Berichte sind authentisch, aber man kann auch schlecht behaupten, alles sei nur erfunden. Spirituelle Meister k\u00f6nnen sich ebenfalls an ihre fr\u00fcheren Leben erinnern und auch die fr\u00fcheren Leben anderer Menschen sehen \u2013 es ist eine F\u00e4higkeit, die man sich im Verlaufe des spirituellen Fortschrittes erwirbt. Auch ist es m\u00f6glich, in der Meditation \u00fcber den Tod hinauszugehen und zu sehen, was nachher passiert.<\/p> <p>Die Seele macht in jedem Leben einen gewissen Fortschritt. Nach dem Tod absorbiert die Seele diese Erfahrungen, und nimmt meistens nach 6 bis 8 Jahren eine neue Inkarnation an. Auch wenn es keine bewusste Erinnerung gibt, die Seele speichert alle wichtigen Ereignisse eines Lebens. Unser vergangenes Leben bestimmt unsere jetzigen Lebensumst\u00e4nde mit, und was wir in diesem Leben machen, wird unser n\u00e4chstes Leben beeinflussen. Dieser Kreislauf des Lebens geht so lange weiter, bis jeder Mensch in der fernen Zukunft mal das Ziel der Gottverwirklichung erreicht.<\/p> <p>In der ersten menschlichen Inkarnation w\u00e4hlt die Seele ein Geschlecht und beh\u00e4lt es dann bei \u2013 man wechselt das Geschlecht also nicht von einem Leben zum andern. Auch wird ein Mensch nicht als Tier wiedergeboren, wie man manchmal in Geschichten liest \u2013 die Seele entwickelt sich weiter, nicht r\u00fcckw\u00e4rts. Manchmal trifft man Menschen wieder, die man schon einmal gekannt hat oder besucht Orte, wo man schon mal war. Auch ohne zu meditieren sp\u00fcren wir das alle hie und da, nur nehmen wir solche Wahrnehmungen meistens nicht ernst, und so verblassen sie wieder.<\/p> <p>F\u00e4higkeiten, die wir uns einmal erworben haben, bleiben im Wesen bestehen. Wunderkinder, die mit 6 Jahren fast perfekt Klavier spielen, sitzen nicht zum ersten Mal an einem Klavier, und Talente, die wir ins Leben mitbringen, haben wir nicht nur von unseren Eltern geerbt. So ist es auch beim Meditieren: Wenn wir fr\u00fcher schon mal so was gemacht haben, f\u00e4llt es uns jetzt leichter, wenn wir es das erste Mal versuchen, ist es etwas schwieriger. Aber was wir auf irgendeinem Gebiet einmal erreicht haben, werden wir nicht mehr verlieren.<\/p> <p>Wenn wir also ein spirituelles Leben beginnen, gehen wir auf eine Art auf die letzte Runde einer langen Reise \u00fcber viele Leben hinweg. Innere Werte werden wichtiger, \u00e4ussere Errungenschaften weniger, was z\u00e4hlt ist alles, was uns unserem Ziel n\u00e4her bringt.<\/p> <p>\u00a0<\/p> <p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p> <p><strong>4<\/strong><\/p> <p><strong>Der beste Meditationsweg<\/strong><\/p> <p>Den besten Meditationsweg gibt es nicht. Aber es gibt f\u00fcr jeden einen Weg, der f\u00fcr ihn oder sie der beste ist. Es gibt verstandesbetonte Wege, Wege durch selbstloses Dienen oder Wege, die \u00fcber das \u00a0Herz f\u00fchren. Jeder muss seinen Weg selbst finden, aber das Ziel ist immer dasselbe \u2013 unendlicher Friede, Freude und Gl\u00fcckseligkeit, eingebettet in ein tief erf\u00fclltes Leben.<\/p> <p>F\u00fcr die meisten ist der Weg des Herzens der einfachste, schnellste und sicherste Weg. Im Herzen kann man die innere Welt am leichtesten sp\u00fcren, und die notwendige Reinigung des ganzen Wesens findet ebenfalls hier statt. Auf diesem Weg konzentriert man sich beim Meditieren auf das Herz und versucht auch ausserhalb der eigentlichen Meditation, sich vom Herz und nicht vom Verstand leiten zu lassen.<\/p> <p>Die Technik ist aber nur ein Aspekt, den es zu ber\u00fccksichtigen gilt, wenn man ernsthaft meditieren will. Genauso wichtig ist ein passendes Umfeld. In unserer Gesellschaft spielt Spiritualit\u00e4t leider noch kaum eine Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass wir mit Menschen Kontakt haben, die dasselbe Ziel haben wie wir. Mit ihnen k\u00f6nnen wir uns austauschen, uns gegenseitig inspirieren oder bei Schwierigkeiten einander beistehen. Auch gemeinsame Meditationen sind hilfreich, denn dabei entsteht eine Atmosph\u00e4re, die es jedem Teilnehmer einfacher macht, selber zu meditieren.<\/p> <p>F\u00fcr mich war der wichtigste Punkt, einen geeigneten spirituellen Meister zu finden. Um die Grundlagen des Meditierens zu erlernen, braucht man keinen Meister \u2013 da reichen einfache Anleitungen. Wenn es aber darum geht, subtilere Welten zu erforschen, h\u00f6here Bewusstseinsebenen zu erklimmen, innere Stimmen auseinanderzuhalten, unbekannte Kr\u00e4fte einzuordnen, sind wir alleine ziemlich verloren, da ist die Hilfe eines Meisters fast unerl\u00e4sslich. Der Meister ist nur deshalb ein Meister, weil er den ganzen Weg schon gegangen ist und das ganze Spektrum der inneren Welt kennt. Er leitet jeden Sch\u00fcler auf seinem ganz individuellen Weg ans Ziel. Diese F\u00fchrung ist im Wesentlichen eine innere F\u00fchrung, und sie wirkt nur dann, wenn wir eine pers\u00f6nliche innere Beziehung zu unserem Meister aufgebaut haben. Es kann ein Meister sein, der lebt, aber grosse Meister, die nicht mehr im K\u00f6rper sind, k\u00f6nnen uns genauso helfen. Wir m\u00fcssen uns nur \u00f6ffnen, damit wir ihre Hilfe annehmen k\u00f6nnen.<\/p> <p>Was also soll ich also konkret machen, wenn ich mich f\u00fcr diese tiefere Art der Meditation interessiere? Am Anfang geht es darum, die Augen zu \u00f6ffnen und aktiv zu suchen. Eine M\u00f6glichkeit ist, dass du zun\u00e4chst mal einen Meditationskurs besuchst, einen der in deiner Stadt angeboten wird, oder einen <a href=\"Onnline%20Kurs%20Elopage\">Online-Kurs<\/a> wie ich ihn zusammengestellt habe. T\u00e4gliches \u00dcben ist die Grundlage. Suche pers\u00f6nlichen Kontakt zu Leuten, die Meditation lehren oder die einfach nur meditieren. Wenn man als Anf\u00e4nger mit jemandem meditiert, der es schon lange macht, kann man vieles auf eine intuitive Art und Weise lernen. Es braucht oft gar nicht viel Worte \u2013 wichtig ist, was man sp\u00fcrt. Konkrete Meditations\u00fcbungen sind am Anfang n\u00fctzlich, aber mit der Zeit m\u00fcssen wir lernen, intuitiv unsere eigene Art der Meditation finden.<\/p> <p>Suche also aktiv, h\u00f6re auf dein Herz und habe ein bisschen Geduld, dann wirst du deinen Weg schon finden.<\/p> <p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p> <p><strong>5<\/strong><\/p> <p><strong>Gefahren beim Meditieren<\/strong><\/p> <p>Meditieren ist nicht gef\u00e4hrlich, am Anfang sowieso nicht. Das Gef\u00e4hrlichste ist, dass gar nichts geschieht. Meditation ist die nat\u00fcrlichste Sache der Welt, auch wenn ganz neue und unerwartete Erfahrungen kommen - man braucht keine Angst zu haben. Meditation bedeutet den Eintritt in etwas Weites, und wenn so was Grosses in uns aufgeht, hat man anfangs trotzdem manchmal Angst, denn man weiss ja nicht, wo das alles hinf\u00fchrt. Gef\u00e4hrlich ist diese Weite jedoch nicht.<\/p> <p>Gef\u00e4hrlich kann es nur dann werden, wenn uns nicht die Meditation an sich interessiert, sondern wenn wir sie benutzen, um andere Ziele zu erreichen. Vieles ist m\u00f6glich: Gedanken anderer Menschen zu lesen, Heilkr\u00e4fte zu entwickeln, Macht \u00fcber Geld oder andere Menschen zu erlangen, oder auch auf dem Wasser zu schweben oder in die Vergangenheit oder in die Zukunft zu schauen. Man nennt diese Kr\u00e4fte \u00abokkulte Kr\u00e4fte\u00bb, sie sind in uns allen drin, aber im Normalfall eben verborgen. Da, im Verborgenen, sollten wir sie auch lassen.<\/p> <p>Wenn wir in spiritueller Hinsicht bereit sind, kommen diese F\u00e4higkeiten von selbst zum Vorschein. Wenn wir aber nicht bereit sind, ist die Gefahr gross, dass wir diese Kr\u00e4fte missbrauchen, um uns einen Vorteil zu verschaffen oder andere auszun\u00fctzen oder zu bestrafen. Wir haben genug Probleme mit unseren eigenen Gedanken \u2013 warum sollten wir auch noch in andere Gehirne schauen, wo es auch nicht besser aussieht? Wenn wir uns durch Meditation irgendwelche \u00e4ussere Vorteile verschaffen wollen, bauen wir gleichzeitig grosse innere H\u00fcrden auf, und das eigentliche Ziel des Meditierens, Frieden, Freude, Gl\u00fcckseligkeit r\u00fcckt in weite Ferne.<\/p> <p>Das ist also die eine Gefahr, dass wir okkulte Kr\u00e4fte suchen, f\u00fcr die wir nicht bereit sind. Die andere Gefahr ist, dass wir Dinge \u00fcbertreiben. Es gibt zum Beispiel Atem\u00fcbungen, die sehr schwierig sind und die man nur unter Anleitung machen sollte. Wenn wir uns ohne \u00dcbung zwingen, nur noch einmal in der Minute zu atmen, kann das zu k\u00f6rperlichen Sch\u00e4den f\u00fchren. Oder wenn ich als Anf\u00e4nger statt f\u00fcnfzehn Minuten gleich 5 Stunden am Tag meditiere, dann muss ich mich nicht wundern, wenn ich eines Tages eingeliefert werde.<\/p> <p>Mit etwas Ehrlichkeit und einer Prise gesundem Menschverstand kann also beim Meditieren nichts Negatives geschehen. Im Gegenteil, wir richten uns ganz bewusst auf all die positiven Seiten des Lebens aus, und langsam werden diese positiven Dinge unser Leben ver\u00e4ndern und unser Leben bestimmen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p> <p><strong>6<\/strong><\/p> <p><strong>Probieren geht \u00fcber Studieren<br \/><\/strong><\/p> <p>Wenn du dich angesprochen f\u00fchlst, dann probier es doch einmal. Der hier angebotene Meditationskurs ist eine M\u00f6glichkeit, es gibt auch viele andere Angebote. Letztlich entscheidest du, welchen Weg du gehen willst.<\/p> <p>An diesem Kurs machen wir \u00dcbungen, die man am Anfang macht. Wir lernen uns konzentrieren machen uns mit den vier wichtigsten Meditationstechniken bekannt: Visualisationen, Atemtechniken, Mantras und Musik. W\u00e4hrend der Woche sollte dann jeder jeden Tag eine dieser \u00dcbungen zu Hause machen und so praktische Erfahrung sammeln.<\/p> <p>Nach dem Kurs hast du alle Werkzeuge die du brauchst - jetzt musst du es nur noch durchziehen. Das t\u00f6nt einfach, ist aber nicht - es braucht nicht viel, und wir verlieren die Anfangsinspiration wieder. Und ohne Inspiration kann man nicht meditieren. Wie man diese Inspiration \u00fcber l\u00e4ngere Zeit aufrecht erh\u00e4lt ist ebenfalls ein Thema bei diesem Kurs.<\/p> <p>\u00a0<\/p> <p>\u00a0<\/p>","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/975"}],"collection":[{"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=975"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/975\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":979,"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/975\/revisions\/979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/meditation-class.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=975"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}